Lightroom smart nutzen – so sparst Du Zeit und Nerven!

Wie ihr wisst, bin ich ein leidenschaftlicher Anhänger und User von Adobe Lightroom – und das seit vielen Jahren! Anhand neuester Kugelbauchbilder, die in Dresden entstanden sind, möchte ich Euch demonstrieren und erklären, wie einfach und schnell es geht mit Lightroom zu arbeiten.

Zu allererst möchte ich Euch meine Hauptargumente nennen, die mich seit Jahren überzeugen. Ich arbeite übrigens mit der Desktop Version für Mac, die mobile Variante bietet mir aktuell keinen Mehrwert, ist dafür zum ausprobieren kostenlos, wohingegen Lightroom für den Desktop monatlich 9.99 Euro kostet. Umgestiegen bin ich 2014 als ich meine erste Hochzeit fotografiert habe. Da ist meine Strategie „jedes Bild einzeln“ zu bearbeiten endgültig aus dem Fenster geflogen. Gerade Hochzeiten mit locker mal 1000 bis 2000 Fotos können einen sehr stark an die Kapazitätsgrenzen bringen. Egal ob man nun Hobbyfotograf ist (da sinds eher Urlaubsbilder) oder das ganze beruflich macht.

Was macht das Arbeiten mit Lightroom so angenehm? 

  • schneller Überblick über ein Shooting
  • effektive Bewertung des Shootings
  • viele Bildstyles durch Presets
  • Konsistenter Bildlook durch Stapelbearbeitung
  • Shootings können sehr schnell bearbeitet werden
  • Sehr schneller Export

Schneller Überblick über ein Shooting – Übersicht und schnelle Bewertungsmöglichkeiten trennen die Spreu vom Weizen! 

Als nebenberufliche Fotografin lässt es schon vermuten, dass die Zeit nicht immer da ist, sich haarklein mit allen Fotos zu beschäftigen. Der Fokus liegt hier auf dem Wörtchen  a l l e, denn ich will mich mit Freude den b e s t e n Bildern widmen. Mein Workflow sieht daher vor, dass ich das komplette Shooting einmal sichte und alle Redundanzen und offensichtlichen Fehlschüsse konsequent aussorttiere. Lightroom entfernt diese damit aus meinem Gesichtsfeld 😉 Dann folgt das Finetuning und ich kann manchmal zwischen zwei oder drei ähnlichen Motiven wählen. Am Ende bleibt die Sahnehaube „übrig“, auf die ich dann verschiedene Styles in Lightroom anwende. Um so mehr man konsequent aussortiert, um so entschlossener wird man auch in zukünftigen Shootings, weil man sich am b e s t e n orientiert. Da habe ich Lightroom viel zu verdanken!

Bildstyle finden und anwenden oder Vielfalt nutzen. Du hast immer die Wahl! 

Lightroom arbeitet mit sogenannten Presets, das sind wie bei Instagram kleine Filter mit Voreinstellungen für einen bestimmten Bildlook. Entweder man schraubt an jedem Bild einzeln und manuell oder man greift auf vorgefertigte Presets zurück. Der Vorteil liegt darin, dass diese Filter immer und immer wieder genutzt werden können – für jedes Bild. Sie können auf Lichtverhältnisse und Farben meist noch angepasst werden, aber der Look selbst ist dann für alle Bilder gleich. Damit kann man als Fotograf an seinem Bildstyle arbeiten und viel für ein konsistentes Auftreten machen.

Anderseits bieten Presets und die gesamte Lightroom Bildbearbeitungspalette viel, viel kreativen Spielraum zum Spielen. Und auch das sollte man nicht aus den Augen verlieren, sonst sehen alle Bilder irgendwann nur noch nach Einheitsbrei aus.

Schnell zum Ziel – ohne qualitative Einbußen

Durch Stapelbearbeitung kann man ganze Bildserien in wenigen Klicks automatisiert bearbeiten. Eine riesige (!) Zeitersparnis im Gegensatz zu Photoshop (wobei dieser auch automatisieren kann). Man sieht sofort ein Ergebnis ohne die Bilder direkt verbindlich speichern zu müssen. Denn Lightroom arbeitet mit Rohdaten, ähnlich einem Negativ. Sollten Dir Ergebnisse nicht gefallen, bringt der nächste Klick wieder den Anfangsstand zurück. Erst wenn Du zufrieden bist, geht es ans Exportieren in beliebige Größen und gängige Formate.

Noch mehr Hidden Secrets und smarte Tipps hat mein Fotografen Kollege Vladi für Euch zusammengestellt und zwar gratis! Ihr könnt Euch einfach bei ihm eintragen und kriegt noch mehr Insights mit konkreten Tipps für Lightroom. Hier entlang für die Tipps. 

Gerade wenn ihr öfters mit Lightroom arbeitet und beispielsweise:

  • schon vertraut seid mit Lightroom, die Grundlagen kennt aber öfters mit sehr vielen Fotos zu kämpfen habt
  • Die Hauptarbeit mit der Desktop-Variante von Lightroom (Lightroom 5, 6 oder Classic) erledigt
  • Wenig bekannte und wirkungsvolle Lightroom Kniffe lernen wollt
  • Noch besser, schneller und damit effizienter mit den Werkzeugen von Lightroom umgehen wollt
  • Konkrete Tipps für häufige Bearbeitungen bei Menschen (z. B. Haut, Augen, Aufhellen, Abdunkeln) benötigt
  • Praxisrelevante Kniffe über die Module Bibliothek und Entwickeln lernen wollt
  • Weniger oder kaum Schmerzen im Handgelenk/Unterarm durch zu viel Arbeiten mit der Maus haben wollt

… dann schaut auch gern Lightroom Kurs von Vladi an, in dem er diese Themen ausführlich behandelt. Ich denke gerade in seine eigene Weiterbildung sollte man kontinuierlich investieren. Der Turnaround kommt schnell, da die gewonnene Zeit für neue Projekte oder für Quality Time genutzt werden kann. Seitdem ich viel mit Lightroom arbeite, bin ich zufriedener mit mir und meiner Arbeit und der Balance zum restlichen Leben (das wie ihr seht sich bald noch mal vergrößert)

Und nun noch eine Quizfrage: was denkt ihr wie lange ich gebraucht habe um die Kugelbauchbilder zu bearbeiten? (So neben Schwangerschaft, Job, Familie, Kundenaufträgen,….:-) 

(Werbung durch Affiliate Links)

 

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