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Tipps für ein Shooting mit Kleinkind (und Ergebnisse ;-)

Definition: Kleinkind, das :-) Ein kleines süßes Wesen, meist zwischen 1 und 3 Jahren alt, was vor gefühlt wenigen Momenten noch ein kleines unschuldiges Baby war. Jetzt ist es aktiv und kaum zu halten. Vor allem nicht in Innenräumen und schon gar nicht wenn es zum Fotograf geht 😉

Hier kommen meine ultimativen Tipps für Eltern und Fotografen wie man ein Fotoshooting mit Kleinkind überlebt und gestaltet ohne Hast und Eile!

1. Erwartungshaltung senken: und zwar so tief, dass Du wahrscheinlich nach einer Kellertür suchen solltest, die noch weiter runter geht. Es bringt absolut nichts zu planen und sich an unrealistischen Bildern im Kopf  festzuhalten. Grundsätzlich ist es schön, wenn man Ideen im Kopf hat, sowohl als Fotograf als auch als Eltern, aber man muss damit rechnen, dass diese nicht funktionieren könnten. Also K E L L E R und immer schön locker bleiben 😉

2. Realitätscheck: Wie ist das Kind drauf? Wie verlief der Tag bisher? Ist der Mittagsschlag ausgefallen? Ist das Kind kränklich, müde, aufgekratzt, ….? Daran sollte dann vor Ort besprochen werden und zwar gemeinsam mit den Eltern und dem Fotograf was gemacht wird. Als Fotograf ist es also wärmstens zu empfehlen, mehrere Asse im Ärmel zu haben und immer flexibel zu reagieren was die Situation erfordert. z.B. ist manchmal das spontane Outdoor-Shooting besser als ein nörgliges Kind 1-2 Stunden in einem Studio „einzusperren“.

3. Klare kurze Ansagen: Und zwar vom Fotograf. Hat den Vorteil, man ist nicht die Mama oder der Papa 😉

4. Beschäftigungstherapie: Bietet dem Kind etwas an. Etwas zum spielen, etwas zum bewegen, etwas zum staunen. Ich denke an: Seifenblasen, Konfetti, Kisten, kleine Autos, Kuscheltiere. Das kann (!) etwas vertrautes sein, muss es aber nicht. Etwas neues reizt ja durchaus auch. Manche Kinder schauen lieber (Seifenblasen), manche bewegen sich lieber (Puky, Wheely Bug, Bobby Car, …), manche haben lieber etwas in der Hand (Luftballons, Spielzeug)

5. Mitmachen lassen: Kleinkinder wollen gerne Sachen ALLEINE machen. Dann kann man z.B. dem Kind die Kamera erklären und Mama und Papa auch mal „fotografieren“. Geht Hand in Hand mit Punkt 7.

7. Genügend Zeit: Stellt Euch vor, ihr seid klein und kommt in eine fremde Umgebung, die hell ist, mit Personen die ihr nicht kennt. Erlaubt dem Kind anzukommen, sich zu akklimatisieren. Manche Kinder brauchen etwas mehr Zeit sich an die Kamera zu gewöhnen und das ist okay! Außerdem ist es gut zu wissen, wann Schluss ist. Nämlich dann wenn das Kind total überreizt ist…

8. Pausen machen: etwas Essen und zu Trinken kann man immer anbieten oder die Eltern haben etwas dabei. Ein Fotoshooting ist eben auch harte Arbeit für so ein kleines „Model“.

9. Schnell sein: Als Fotograf musst Du ein Auge haben und mit Deiner Kamera hinterher sein: wann schaut das Kind niedlich, wann ist eine Situation gerade fototauglich, emotional, lustig? Also immer die Hand am Auslöser haben. In dem Fall ist meine persönliche Devise: lieber ein Bild zu viel als zu wenig. Ausmisten kannst Du die Bilder später 😉

10. Mittdenken bzw. immer Vorausdenken: Als Fotograf ist es gut wenn Du ungefähr 10-15 Posen bzw. Motive im Kopf hast, sei es bei Mama und Papa auf dem Arm, das Kind an der Hand, der Blick über die Schulter, das Kind von oben, usw… informiere Dich am besten bei Pinterest und habe immer einen „Katalog“ an Posen im Kopf oder auf einem Zettel. Klappt das eine nicht, klappt das andere. Es gibt auch Posing-Karten, die ich auch bald anbieten werde.

Und nun PARTY:

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