Fotograf in Zeiten von Corona – was Du jetzt machen kannst!

*Beitrag wird fortlaufend aktualisiert*

Binnen weniger Tage verschärft sich die Lage deutschlandweit. Das Corona-Virus ist ausgebrochen, besonders für Risikogruppen bestehen hohe Gefahren. Wirtschaftlich betroffen sind Geschäftszweige, die sehr viel persönlichen Kundenkontakt beinhalten. Dazu zählt auch die Fotografie. Hochzeiten drohen abgesagt oder verschoben zu werden, gerade Baby- und Schwangerenshootings und auch andere Shootings in Innenräumen sind besonders kritisch zu bewerten. Kurzum: Umsätze aus Shootings brechen weg, was für viele kleinere Unternehmer, vor allem Solo-Unternehmer zur kritischen Herausforderung werden kann.

Zu allererst: kein Panik!
Panik und Angst bringen niemanden weiter. Weder bringt es Dir jetzt etwas sofort jedes Shootings dieses Jahr abzusagen, noch hilft Kleinreden der Situation irgendwie weiter. Vielmehr solltest Du Dich als Fotograf nun auf das konzentrieren was möglich ist: Weiterentwickeln Deiner Geschäftsideen, Auftun neuer Einnahmequellen und eine offene Kommunikation mit Deinen Kunden.

No Panic

Offenheit und Alternativen als Schlüssel
Deine Kunden liegen Dir am Herzen – klar, so sollte es sein! Vor allem Babys und Schwangere sind zumindest bei meinen Kunden die Risikogruppen, Großeltern und chronisch Kranke z.B. auf Hochzeiten gehören ebenfalls dazu. Schaue in Deinen Kalender und gehe mit den Terminen in den Dialog, die besonders betroffen wären. Innenraum-Shootings sind jetzt ein No-Go und sollten mit maximaler Transparenz verschoben werden bis offiziell Entwarnung gegeben wird. Aus einem Neugeborenenshooting kann auch in einem halben Jahr ein Familienshooting werden. Offeriere Möglichkeiten anstatt in Absagen zu denken.

Bearbeitungsservices anbieten
Vieles an der Fotografie ist heute digital. Filme im Labor entwickeln war gestern, heute kann z.B. Lightroom Bilder gestapelt in kürzerer Zeit bearbeiten und Fotografen können sich trotzdem kreativ austoben. Wie wäre es beispielsweise wenn Du Deinen Kunden Bearbeitungsservices anbietest, z.B. für die letzten Urlaubsbilder, die noch herumliegen oder für Portraits, die eine besondere Retusche benötigen? Sei kreativ und überlege was Du tun kannst ohne das Haus verlassen zu müssen, nur über das Internet. Aktualisiere Deine Website und kommuniziere neue Angebote via Email-Verteiler und Social Media Kanälen.

Passendes Upselling anbieten
Wenn Du bestehende Aufträge in der Pipeline hast, ist jetzt der Zeitpunkt darüber nachzudenken wie Du Deine Angebote sinnvoll ergänzen kannst – ohne Dich gleich als Hardcore-Verkäufer unbeliebt zu machen. Z.B. Lassen sich für Hochzeitsshootings schöne (Papier-)Alben erstellen oder für Neugeborenenbilder lassen sich grafisch ansprechende Geburtsdatenbilder für’s Kinderzimmer gestalten. Vorlagen und Inspiration bietet das Internet.

Hilfe zur Selbsthilfe
Kunden sollen sich selber helfen in dem sie die Bilder selber machen, klingt das nicht fast ein bisschen verrückt?! Vielleicht ja – aber schon mal über einen Online-Kurs, eine Fotoberatung oder ein eigenes E-Book nachgedacht? Digitale Geschäftsmodelle sind die Zukunft, Wissen ist Macht. Und auch heute schon sind – wenn wir mal alle ehrlich sind – Kunden technologisch gleich mit uns. Was uns trennt sind Erfahrungswerte und die kannst Du mit digitalen Services weitergeben. Welche Formate sich für Dich eignen könnten, erfährst Du hier. 

Sich weiterbilden und neue Kenntnisse aneignen
Wenn Du Kinder hast, wird es Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch treffen, dass Du mit Ihnen Zuhause bleiben musst. Was natürlich zeitliche Kapazitäten bindet, klar – die lieben Kleinen wollen versorgt und beschäftigt sein. Was Dich aber nicht daran hindert, Dir Deine Kopfhörer zu schnappen und 30 Minuten Podcast zu hören, sei es über Business-, Persönlichkeitsentwicklungs-, Branding-Themen. Oder schaue Dir sogenannte „Silent Edits“ an, das sind Videos nur mit Untertiteln ohne das gesprochen wird. Praktisch, wenn der Lärmpegel Zuhause eher hoch ist. Es muss nicht immer ein 10-stündiger Online-Kurs sein, sondern Weiterbildung kann man auch in kleinen, gut verdaulichen Häppchen konsumieren.

 

Gutscheine anbieten
Ich habe mich beispielsweise entschlossen, eine Gutscheinaktion zu starten: Kunden bekommen einen Zuschlag in Form von mehr Bildern oder professionellen Abzügen, wenn sie sich jetzt für einen Gutschein entscheiden, der in der Zukunft eingelöst werden kann.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Ängste nehmen und Dir ein paar erste Möglichkeiten offenlegen, in die Du Deine Gedanken lenken kannst. In den nächsten Wochen werde ich besonders viel Content auf meinen Kanälen zeigen, der Dir konkret weiterhelfen soll. Besuch mit doch auf:

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